Trans*

→Trans* sind für uns Menschen, die sich nicht, nicht ganz oder nicht immer mit dem →Geschlecht identifizieren, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.

Wenn du über dein Geschlecht oder deine →Geschlechtsidentität nachdenkst, kannst du gern zu uns kommen. Wie du dich selbst bezeichnest und ob ein Trans*-Begriff für dich passend ist, entscheidest du selbst.

Wir kennen viele verschiedene Begriffe, wie z.B. →Transidentität→Transgender→transgeschlechtlich, oder →Transsexualität. Wir verwenden Trans* (mit →Sternchen) als Platzhalter,  um so viele Selbstbeschreibungen wie möglich mitzumeinen. Für uns ist die Selbstbezeichnung jeder_s Einzelnen maßgeblich.

Wir betrachten Trans* und auch Transsexualität nicht als Krankheit oder Störung. Doch wissen wir, das Trans*Personen recht häufig körperliche Veränderungen wünschen und dafür auf eine medizinische Diagnose angewiesen sind.

Wir glauben nicht, dass eine andere Person Trans* oder Transsexualität diagnostizieren kann, sondern dass es um eine innere Gewissheit geht, die man nur für sich selbst feststellen kann. Wir bieten dir Austausch und Beratung für deine eigene Auseinandersetzung und wenn du es wünschst, eine Begleitung für die Zeit von Veränderungen. Dabei sind auch deine Partner_innen und Angehörigen eingeladen, wenn du es möchtest.

Trans* fühlen manchmal schon Kinder und ihre Eltern haben die Aufgabe, sich damit zu beschäftigen. Sie wollen ihr Kind schützen und ohne Diskriminierung aufwachsen lassen. Manchmal sind sie sich unsicher, was der beste Weg für ihr Kind und für die Familie sein kann. Nicht immer bekommen Eltern die Informationen, Unterstützung und Gesprächsangebote, die  sie benötigen. Manchmal müssen sie sich Vorwürfe anhören. Daher sind sie mit all ihren Fragen herzlich eingeladen.

Als Expert_innen in eigener Sache stellen wir unser Fach- und Erfahrungswissen auch interessierten Fachkräften zur Verfügung.